Toyota drückt bei Elektrifizierung aufs Tempo

Toyota will die Entwicklung und Einführung elektrifizierter Fahrzeuge beschleunigen. Die Hybridantriebsstrategie wird in zwei Richtungen erweitert, zum einen für mehr Fahrspaß mit leistungsstärkeren Antrieben, zum anderen durch kostengünstige Mildhybride. Ergänzend sollen mehr Modelle als Plug-in-Variante angeboten werden. Ab dem Jahr 2030 soll der Anteil elektrifizierter Modelle 5,5 Millionen verkaufte Fahrzeuge jährlich betragen, darunter eine Million reine Elektro- und Brennstoffzellenautos.
Toyota kündigt an, das Portfolio an Brennstoffzellenfahrzeugen sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeugbereich weiter auszubauen. Aber auch bei batterieelektrischen Fahrzeugen drückt der Autohersteller aufs Tempo. Ab den frühen 2020er Jahren sollen mehr als zehn Elektromodelle verfügbar sein, zunächst in China und dann in anderen Märkten – erwartet wird eine schrittweise Einführung in Japan, Indien, den USA und Europa.

Ab etwa 2025 wird jedes Modell von Toyota und Lexus entweder als elektrifiziertes Modell oder mit einer elektrifizierten Antriebsoption angeboten. Das bedeutet, dass dann kein Modell mehr ohne elektrifizierte Version entwickelt werden wird. Zusammen mit Panasonic startet Toyota zudem eine Machbarkeitsstudie über einen gemeinsamen Geschäftsbereich für Batterien.

Toyota ist einer der Pioniere der Hybridtechnologie. Beispiele dafür sind die Einführung des Toyota Prius vor 20 Jahren und des Prius Plug-in Hybrid als erstem Plug-in-Hybridfahrzeug der Welt im Jahr 2012. Auch die erste in Großserie produzierte Limousine mit Brennstoffzellenantrieb, der 2014 eingeführte Mirai, kommt von Toyota. Bis heute hat das Unternehmen weltweit bereits weit mehr als elf Millionen elektrifizierte Fahrzeuge verkauft. (ampnet/jri)

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Elektrifizierte Toyota-Modelle (v.l.): Prius, Prius Plug-in Hybrid und das Brennstoffzellenauto Mirai.

Foto:
Auto-Medienportal.Net/Toyota

Elektrifizierte Toyota-Modelle (v.l.): Prius, Prius Plug-in Hybrid und das Brennstoffzellenauto Mirai.